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Der Weg ist das Ziel: Wie der Sport auch gesund bleibt

Das Sportjahr 2024 nähert sich in der Schweiz einem grossen Höhepunkt: am Wochenende, genauer gesagt am 7. Juli, findet in Thun zum 4. Mal der Ironman Switzerland statt.

Ironman Switzerland

 

Wir freuen uns sehr auf diesen Event, da er für einige unserer Athletinnen und Athleten einen grossen Meilenstein in der Saison darstellt. Mit zwei davon, Gabi und Mirko, haben wir im Vorfeld bereits gesprochen: Beide sind in Thun das 3. Mal am Start und in unserer aktuellsten Folge unseres Podcasts «The Coaches’ Table» haben sie uns von ihren Erfahrungen auf der Strecke berichtet.


Einig sind sich derzeit alle: «normale» Bedingungen scheint es in Thun kaum zu geben, es ist entweder sehr heiss oder dann eher bescheiden mit den Temperaturen. Doch am Ende tut das dem Rennen selbst nichts ab: wir sprechen noch immer von einem Ironman, der mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,2 km Laufen auch heute noch eine der grössten, sportlichen Herausforderungen ist, der man sich stellen kann.


Wir wünschen allen unseren Athletinnen und Athleten am kommenden Sonntag ganz viel Freude, Erfolg, Glück und Ausdauer! Wir werden euch an der Strecke begleiten und freuen uns darauf, im Ziel mit euch zu feiern!

 

Der Weg ist das Ziel


Was braucht es eigentlich, um einen Ironman erfolgreich beenden zu können?

 

Klar ist auf jeden Fall, dass es verschiedene Motivationen gibt, sich der Distanz zu stellen. Für einige geht es um das Erlebnis, das Abenteuer und das unbeschreibliche Gefühl, auf dem roten Teppich mit den Worten «You are an Ironman!» empfangen zu werden. Andere jagen Bestzeiten, Qualifikationen oder Podestplätze.

 

Jede Motivation, jedes Ziel hat seine volle Berechtigung, was wir auch in unserer Arbeit immer wieder gerne in den Vordergrund stellen.

 

Für uns ist es jedoch eine absolute Priorität, dass wir unsere Athletinnen und Athleten in einem Ramen betreuen, der es ihnen ermöglicht, sich nicht nur sportlich weiterzuentwickeln, sondern dabei auch ihre Gesundheit zu fördern.

 

Konkret sprechen wir davon, dass wir uns auf eine Kombination aus Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik und bedarfsorientierte Betreuung stützen, in deren Rahmen es unser oberstes Ziel ist, den perfekten, individuellen Weg zu finden.

 

Dieser Weg wird mit der Zeit mehr und mehr zu einem Prozess, der im Idealfall ein Teil des Alltags wird und damit völlig neue Möglichkeiten aufzeigt.


Diagnostik als Nabe der Arbeit

 

Die Diagnostik in unserem eigenen Labor durchzuführen war und ist noch immer ein unglaublich grosser Vorteil für unsere Arbeit mit Athletinnen und Athleten.

 

In den letzten Monaten haben wir viel Zeit und Energie und ausserdem in neue Geräte investiert, um unser Angebot in diesem Bereich auf ein Level zu heben, das Seinesgleichen sucht. Wir bieten derzeit nebst der klassischen Leistungsdiagnostik (Stufentest mit Spiroergometrie) auch Körperkompositionsanalyse mit Bioimpedanz, Basis-Stoffwechselmessungen sowie mobile Spiroergometrie an.

 

Warum Diagnostik?

 

Die Labordiagnostik hat leider noch immer den Ruf, vor allem etwas für Profiathletinnen und -Athleten zu sein. Dabei geht oft vergessen, dass im Breitensport schon seit langem so gut wie alles Einzug gehalten hat, was früher der Elite vorenthalten war: das beste Equipment, die beste Kleidung, die präzisesten Uhren und Messungen, all das findet man heute an jedem Volkswettkampf. Gleichzeitig herrscht oft die Idee vor, dass es ausreicht, hin und wieder einen FTP-Test auf der Rolle zu absolvieren, um den Trainingsfortschritt im Auge zu behalten.

 

Dabei geht jedoch vergessen, dass kein einziger Test, den man ohne bilaterale Messung von tatsächlichen, physiologischen Funktionen vornimmt, aufzeigen kann, was im Körper passiert. Dabei sind genau diese Vorgänge das A und O, wenn es darum geht, die für das Training relevanten Fragen zu beantworten.

 

Wir empfehlen daher, die Diagnostik regelmässig in die Planung und den ganzen Weg zum Ziel einfliessen zu lassen, ungeachtet der Umfänge und Distanzen, auf die man sich konzentriert. Eine solche Reise könnte in etwa wie folgt aussehen:

 

  • Trainingsbeginn: Diagnostik «Complete» (Bioimpedanzanalyse, Basis-Stoffwechsel, Stufentest mit Spiroergometrie)

  • Monatlich: BIA-Messung um den Verlauf zu monitoren

  • Nach der ersten Fokus-Periode im Aufbau: Diagnostik «Basic»

  • Vor dem letzten, auf den Höhepunkt aufbauenden Block: Diagnostik «Complete»

 

Je nach Zielen und Ambitionen können diese Messungen bestens ergänzt werden durch:

 

  • Diagnostik im Schwimmen (mobile Spiroergometrie)

  • Laufökonomie unter Belastung (ebenfalls mobil)

  • Pacingtests und ergänzende, metabolische Messungen

 

Unser komplettes Angebot findet ihr HIER verlinkt.

 

Coaching als Stütze

 

Eine Diagnostik gibt viele Einblicke in die Möglichkeiten, sich körperlich weiterzuentwickeln. Oft kann sie jedoch auch etwas überwältigend sein: die Menge an Daten, mit denen man konfrontiert wird, ist enorm.

 

Hier haben wir unser Sportcoaching so ausgelegt, dass diese Daten und Inputs direkt in die Arbeit einbezogen werden. Unser Ziel ist es, es unseren Athletinnen und Athleten zu ermöglichen, sich voll und ganz auf den Sport zu konzentrieren, ohne sich viel zu viele Gedanken machen zu müssen, ob sie nun das richtige zum richtigen Zeitpunkt tun, oder ob es allenfalls mehr / weniger / anderes braucht.

 

Uns ist bewusst, dass dies ein grosses Mass an Vertrauen erfordert. Deshalb ist es auch sehr wichtig, dass die Zusammenarbeit als Solche beständig wächst. In vielen Fällen wird die Beziehung zwischen Coach und Athletin / Athlet mit der Zeit zu einer sehr persönlichen, welche die Basis für ein erfolgreiches und zielorientiertes Teamwork bildet.

 

Auch hier gilt: für uns spielt es keine Rolle, ob wir jemanden auf dem Weg zum ersten 5km-Lauf begleiten oder an eine Weltmeisterschaft. Wir nehmen die individuellen Bedürfnisse als solche auf und sind darum bemüht, den persönlichen, besten Weg zu finden und zu gehen.

 

Community als Antrieb

 

Die meisten Ausdauersportarten sind Einzeldisziplinen. Dennoch sind wir darum bemüht, einen Teamgedanken zu leben: ob in gemeinsamen Trainingseinheiten oder Aktivitäten ausserhalb des Sports ist es uns stets ein Anliegen, auch das Miteinander unter den Athletinnen und Athleten zu fördern.

 

Ein immer wichtiger werdender Bestandteil davon ist unser Podcast, «The Coaches’ Table», in dessen Rahmen wir nicht nur über den Sport und alles darum herum sprechen, sondern auch immer gerne unsere Athletinnen und Athleten, Freunde und Bekannte mit einbeziehen. Die Geschichten, die im Sport geschrieben werden, sind das, was uns antreibt und berührt! Und diese Dinge miteinander teilen zu können, ist einer der vielen Gründe, weshalb wir unser Motto täglich leben: …be ready to surprise yourself!

 

Haben wir dein Interesse an unserer Community, dem Coaching oder unserer Diagnostik geweckt? Oder möchtest DU gerne deine Geschichte bei uns im Podcast erzählen?

 

So oder so freuen wir uns darauf, dich bei uns begrüssen zu dürfen!

 

Wir wünschen dir ein wunderbares Ironman Switzerland-Weekend, viel Erfolg im Rennen und alles Gute auf deinem Weg zum roten Teppich!

 

Herzlich,

 

Corina

Patrick

Fabian

 

 

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