• Fabian Kremser

LabTalk 4: Sport vs. Gesundheit

Einen haben wir noch! Nachdem wir uns nun in unseren LabTalks darüber unterhalten haben, was wir alles rund um den Sport und die Gesundheit messen können (und in unserem Labor auch tun) möchten wir heute einmal auf die Themen Sport und Gesundheit spezifisch eingehen.

Man könnte auch sagen: Wir haben nun darüber gesprochen, weshalb eine Leistungsdiagnostik im Sport Sinn machen kann, auch, um die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler zu fördern und zu erhalten. Da wir aber auch spezifisches Gesundheitscoaching anbieten, möchten wir uns für einmal auf dieses Thema konzentrieren.


Was kann uns eine Diagnostik im Bereich der Gesundheit sagen?


Zuerst einmal möchten wir gerne mit dem Begriff "Leistungsdiagnostik" aufräumen. Von dem lassen sich nämlich einige abschrecken, vor allem von dem Wort "Leistung". Das liegt wohl zu einem grossen Teil daran, dass wir dieses Wort gerne mit Spitzensport verbinden und uns einreden, dass z.B. ein zügiger Spaziergang nicht als "Leistung" bezeichnet werden sollte.


Genau hier knüpfen wir mit unseren Tests im Bereich Gesundheit an. Nebst der Analyse des Stoffwechsels haben wir auch die Möglichkeit, den physischen Status Quo mit Hilfe z.B. eines Gehtests zu ermitteln und zu untersuchen. Dabei können wir zum einen sehen, was im Körper vor sich geht, während man zügig oder auch bergauf geht, wie sich die Herzfrequenz entwickelt und wie das Herz als Muskel auf eine Belastung reagiert.


Mit solchen Tests können wir anschliessend in unserem Gesundheitscoaching arbeiten, nach den gleichen Massstäben wie im Sportcoaching auch. Da wir wissen, dass diverse körperliche Funktionen und Reaktionen eng mit verschiedenen Aspekten der Gesundheit zusammenhängen, ist es uns möglich, in den entsprechenden Bereichen aktiv zu werden. Oder wir haben die Option, einen Arztbesuch nahezulegen, wenn etwas wirklich nicht stimmt.


Und wie geht es nach so einem Test weiter?


Wenn es um die Gesundheit geht, sind wir der Auffassung, dass sie etwas anderes sein sollte als nur die Abwesenheit von Krankheit oder der Tatsache, dass man vorübergehend nicht auf Medikamente angewiesen ist. Etwas pointierter: kein Mensch hat Kopfschmerzen, weil seinem Körper Paracetamol fehlt… Stattdessen gibt es eine Vielzahl von Aspekten und Einflüssen, die unser Wohlbefinden in eine positive oder auch negative Richtung navigieren können. Zum Beispiel:


- Zeitmanagement: Wie wir mit den 24 Stunden, die unser Tag hat, haushalten, ist für viele eine Herausforderung, die nur schwer zu meistern ist. Dass das einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit hat, liegt oft nicht direkt auf der Hand.


- Ernährung: Auf diesen Punkt konzentriert man sich meistens zuerst. Man ist sich oft entweder bewusst oder unterbewusst klar, dass man hier noch über Potential verfügt, fühlt sich jedoch hilflos im Angesicht von überwältigend vielen Möglichkeiten, hier etwas zu ändern.


- Bewegung: Nicht nur Spitzensport oder entsprechendes Training fällt in diese Kategorie, sondern auch "einfache" Bewegungsroutinen wie Spaziergänge, Ausfahrten mit dem E-Bike oder Yoga. Hier den Einstieg zu finden ist für viele nicht einfach.


- Schlaf: Hast du eine Routine vor dem Zubettgehen? Achtest du darauf, genug Schlaf zu bekommen? Wann schaltest du deine elektronischen Geräte ab? Für viele ist es eine neue Erfahrung, dass man guten und erholsamen Schlaf ebenso lernen und trainieren kann wie alles andere auch!


- Tageslicht und frische Luft: Ein Spruch besagt: "es wird empfohlen, täglich mindestens eine halbe Stunde an der frischen Luft zu verbringen. Ausser, man arbeitet viel und konzentriert – dann sollte es eine Stunde sein". Dabei geht es nicht um Bewegung oder Training, sondern ganz einfach um exakt diese beiden Aspekte, die für unsere Gesundheit so wertvoll sind: Tageslicht und frische Luft. Wie viel davon bekommst du täglich?


- Innere Balance: Dieser Punkt wird gerne so verstanden, dass regelmässige Meditationen auf dem Level von Tibetischen Mönchen notwendig sind, um zur inneren Ruhe zu finden. Dabei gibt es so viele andere Möglichkeiten. Wichtig sind sie dennoch: ohne unsere innere Balance sind wir anfälliger auf Stress und andere Störfaktoren.


Das sind nur sechs Aspekte, die wir gezielt aufgreifen und mit denen wir arbeiten können. Natürlich gibt es noch einige mehr. Und sie sind natürlich auch im Sportcoaching wieder präsent, denn dort werden sie mit zunehmender Belastung immer wichtiger. Leider ist es oft so, dass sportlich sehr aktive Menschen nicht gesund sind, weil sie Sport treiben, sondern obwohl.


Wir sehen unsere Expertise darin, all diese Punkte nicht nur intuitiv in unser Coaching einfliessen zu lassen, sondern uns auch hier auf messbare Fakten zu stützen, die wir in unserem Labor ermitteln. So können wir einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit allgemein und auch zur sportlichen Fitness leisten, bei dem wir das Raten weitgehend ausschliessen.


Komm' doch einfach vorbei und überzeuge dich selbst, wir freuen uns, dich bei uns zu begrüssen!


Herzlich,


Patrick Benz,

Fabian Kremser