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Und dann...

Es ist nicht mehr viel übrig von dem Jahr 2020 und vermutlich sind wir nicht alleine, wenn wir dazu sagen: passt schon! Es waren in der Tat zwölf äusserst… interessante Monate, die nun zu Ende gehen. Gleichzeitig kann derzeit noch niemand mit Gewissheit sagen, was im neuen Jahr alles auf uns zukommt, weshalb wir beschlossen haben, es einfach mal dabei zu belassen.

Trotz allem waren wir nicht untätig. Wer uns auf den sozialen Medien und auch hier ein wenig gefolgt ist, dem wird aufgefallen sein, dass wir durchaus aktiv waren und unsere Athletinnen und Athleten erst recht.


Während des Schweizer Lockdowns haben wir uns mit regelmässigen Trainings über Zoom aktiv gehalten und die Zeit genutzt, um einmal an all’ den kleinen Schwächen und Schwachpunkten zu arbeiten, die sich im triathletischen Alltag gerne einmal breit machen. Beweglichkeit, Wohlbefinden, allgemeine Trainingstheorie… wir haben uns gut unterhalten und dabei auch noch das eine oder andere gelernt.


Im Sommer durften wir dann für unsere Leute einige kleine, inoffizielle Wettkämpfe organisieren und damit unsere «Back to the Roots»-Serie erstmals vorstellen.


Erstmals?


Richtig. Wir hatten so viel Spass bei der Sache dass wir das Konzept in der Schublade behalten und jederzeit bereit sind, es wieder hervor zu holen. Es waren kleine, aber sehr schöne Wettkämpfe und durch die Hilfe von Freunden und Familie konnten wir in einem sehr sicheren, inspirierten Umfeld unseren Sport feiern. Warum nicht also mehr davon?


Rund um diese Rennen, bei denen wir uns sehr auf das Wesentliche, nämlich den Sport selbst, besannen, kamen dann natürlich auch die eine oder andere Frage nach Equipment, Trainingsmethoden, Trainingsvorlieben und dergleichen auf. Das inspirierte uns zu einer neuen Serie von Artikeln, die wir euch im neuen Jahr vorstellen werden. Hier kommt:


«Braucht’s das?»


Auch wenn wir beide Coaches noch jung und dynamisch sind, bringen wir gemeinsam doch schon an die 25 Jahre Triathlonerfahrung zusammen und in dieser Zeit haben wir einiges erlebt. Gerade Coach Fabian war in den letzten zehn Jahren immer enorm darum bemüht, auf dem neusten Stand der Entwicklungen zu bleiben, was mitunter in ziemlich witzigen Selbstversuchen endete. Frei nach unserem Credo, dass wir unseren Athletinnen und Athleten nichts empfehlen oder sie etwas machen lassen, das wir nicht selbst mindestens einmal in vollem Umfang getestet haben, sammelten wir einiges an «Trial and Error»-Erfahrungen.


Ein Beispiel?


Vor gut zehn Jahren ernährte sich Coach Fabian vor dem Triathlon in Zug einmal eine ganze Woche fast ausschliesslich von hochkonzentriertem Glucosesirup, weil ihm ein Produkt empfohlen war, das die Glykogenspeicher von Athletinnen und Athleten «optimal füllen» sollte, natürlich mit der Option, dieses dann an unsere Athletinnen und Athleten weiter zu verkaufen. Das Resultat war, dass sich Fabian nach eigener Aussage am Wettkampftag fühlte, als wäre er mit einem mehrgängigen Menu im Bauch (und notabene ganze zwei Kilo mehr auf den Rippen) an den Start gegangen und habe sich während des ganzen Rennens gefühlt, wie eine gestopfte Gans. Wir brauchen wohl kaum zu erwähnen, dass diese Prozedur anschliessend hinter dem eisernen Vorhang namens «been there, done that» verschwand und nie wirklich an unsere Kundinnen und Kunden herangetragen wurde.


Es gibt noch weitere Anekdoten, die teils aber auch in wirklich guten Erkenntnissen endeten. Einige davon wollen wir im neuen Jahr mit euch teilen, und wer weiss? Vielleicht können wir so ja auch den einen oder anderen Horizont erweitern.


In diesem Sinne bedanken wir uns von Herzen bei all unseren Athletinnen und Athleten, die in diesem besonderen Jahr so fantastisch mit uns gearbeitet haben.


Wir wünschen allen da draussen einen guten Rutsch ins 2021. Bleibt gesund und sportlich!


Herzlich,


Patrick

Fabian

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